Markus Köhle

Die Einhornisse lebt!

Es sei allen gedankt, die am Mittwoch, den 13. April 2016 den Weg in die sfd fanden und bei Wein, Lesungen und Wolpertingern weilten. Es waren derer viele. Die Wolpertinger übersommern in der sfd und sind dort nach wie vor zu sehen, hören, zu eWP_20160413_20_16_45_Prorleben.

Die Köhle-Klasse hat sich präsentiert und alle (v. l. n. r.: Maria, Mirjam, Johanna, Leon, Martin, Leon, Stephan und Hanna) schreiben hoffentlich fleißig weiter, auf dass man sie in Zukunft auf diversen Bühnen antreffen kann.

Ab sofort können AusstellungsbesucherInnen auch selbst Wolpertinger kreieren, diese in die Liste vor Ort eintragen und dann wird hier – auf /in diesem Blog ihr Lebenslauf entstehen.
An dieser Stelle sei nocheinmal dem gesamten Team deWP_20160413_20_28_41_Pror sfd gedankt (speziell Betreuungs-Harriet, Chef-Fritz, Technik-Didi und Haustechnik-Paul) und Fotos (Danke Mieze Medusa) dürfen natürlich auch nicht fehlen.
WP_20160413_19_57_53_ProHere we go!

WP_20160413_20_15_45_ProWP_20160413_20_28_32_ProLive sind diesmal der Reisbär und die Einhornisse entstanden. Letztere kannte Sabine Freitag noch nicht.
Nun lebt sie (die Einhornisse) ihr kurzes, beschwerliches Leben und fliegt nicht, sticht nicht, Horn zu schwer.

Der Reisbär hat sich verrollt.

Katz & Kuhu – Körper- und Sprachspiel in der Alten Schmiede

DSC04662Die Alte Schmiede rief und schickte einen einnehmenden Programmtext voraus. Körper- und Sprachspiel wurde angekündigt und dem kamen wir – Mieze Medusa & Markus Köhle – am Donnerstag, den 11. Febraur (windig, mild, viel zu warm) 2016 gerne nach.

Daniel Terkl begrüßte und führte ein und sollte uns dann (später) noch ins Salzamt begleiten, um dort – Salz macht durstig, lesen auch – diverse Brände zu löschen, allerhand nachzubesprechen und auch einfach nur etwas zu schwadronieren. All das taten wir gern und ausdauernd. Schön war’s.

Die Wolpertingerspende des – von Gabriel –  mit dem Buch beschenkten Rafael (5 Jahre) folgte prompt (heute): DSC04668INSEKTOMATE

Die Insektomate ist keine Nudeltopfpflanze aber eine entfernte Verwandte vom Tomatensugockel. Die Insektomate ist dem Menschen insofern dienlich, als sie eine Zustellservicefunktion hat, die mit jedem handelsüblichen Smartphon und der entsprechenden App (to-do-mate) aktiviert werden kann. Besonders in WGs ist Insekto-do-mate sehr beliebt. Denn wenn der Tomatensoßevorrat einen (einzustellenden) Stand erreicht hat, schwirrt die Insektomate enervierend um die Ohren der App-Nutzer, ist dies nicht ausreichend, schlüpft sie sogar in die Gehörgänge und sondert dort dann ein Sekret ab, das – weiß der Himmel wie – einen Weg in die entsprechenden Hirnareale findet und dort Tomatensoßevorratalarm auslöst. Die Insektomate ist noch in der Testphase, wird aber mit Sicherheit ein durchschlagender Erfolg. Danke Insektomate (und Rafael)!

DSC04671Im Bild links:
Mieze Medusa und Markus Köhle überprüfen, ob ihnen gerade ein Horn wächst. Was vorkommen hätte können, da eine aggressive Einhornisse durch die Alte Schmiede schwirrte. Und Wolpertingerspezialisten wissen, einmal von der Einhornisse gebissen – ist nicht schlimm; angeschissen – auch nicht; aber wenn dich die Einhornisse sticht – was sie nur einmal in ihrem kurzen Leben schafft – dann wird man flugs zum Gehörnten (Einhörnchen).

 

on page & on stage mit Mambanane, Kiwiesel und Gorillachs

IMG_0239Der Kubus ist ja ein besonders schöner Raum. Besonders schön ist auch, wenn er so gut gefüllt ist, mit Menschen, die einem zuhören wollen. Wir fühlten uns geehrt und geigten gerne auf. Birgit Pölzl lud und führte ein, dann legten wir abwechselnd los.

IMG_0245IMG_0258IMG_0272Ja, Doris Buch ist hellblau, meins rosa. Ja, beid haben ein rundliches Tier am Cover. Für mich ist der Kugelfisch natürlich ein Fuguhu und auf meinem T-Shirt viele Papayageien.

 

Liebe Teresa Schnider: Vielen Dank für die schönen Fotos!

Liebes Publikum und liebe Kultum-Crew: Vielen Dank für den schönen Abend!

Auf ein Wiedersehen

on page mit Schwanze & Co

DSC04548Großer Auftritt der Schwanze. Die Schwanze wurde in hoher Auflage unters Grazer Volk gebracht, um für die Lesung am 4. Februar 2016 im Kulturzentrum bei den Minoriten zu werben. „on page“ als Schlagwort – on stage kennt man Mieze Medusa und Markus Köhle dort ja als Poetry Slam MCs. on page konnte man sie nun kennen lernen. Mieze Medusa las aus „Meine Fußpflegerin stellt fragen an das Universum“ (Milena 2015) und wechselte sich mit Markus Köhles Wolpertingern ab. Bigit Pölzl verfasste in der Programmzeitschrift eine Hymne

„Die subversiv-anarchische Lust, den Wörtern selbst zu Leibe zu rücken und Bildebenen zu verschneiden, kennt keine Grenzen und changiert zwischen Heiterkeit und Abgründigkeit, zwischen Aphorismus und Witz, zwischen Verspieltheit und gesellschaftlichem Anspruch.“

und leitete schmeichelhaft ein. Nadine Seeger saß in der ersten Reihe und fotografierte (wir freuen uns auf Fotos!) ebenso wie Teresa Schnider, die den tollen Flyer gestaltete.

Das Buch. Das ist es. Da ist es.

DSC03190Es ist eine Frühgeburt.
Es fehlt ihm aber an nichts.
Es war für den Herbst angekündigt.
Es hat sich aber nicht mehr länger zurück halten lassen.
Es ist da. Das ist es. So schaut es aus.
Gesund, bunt, bebildert.
Es hat einen Namen: Kuhu, Löwels, Mangoldhamster.
Es hat eine Nummer (ISBN 978 3 85449 439 3).
Es hat Eltern: Sonderzahl (www.sonderzahl.at).
Es ist im Buchhandel zu bestellen und für 18 Euro zu haben.
Es freuen sich: Sabine Freitag & Markus Köhle

Die Igelse, der gekürte Lieblingswolpertinger

DSC03057War man froh, bis dato noch von Gelsen verschont geblieben zu sein? Oder konnte die Igelse einfach aufgrund ihrer Eigenschaften punkten? Ein Sommertier ist die Igelse jedenfalls und hochsommerlich heiß war es auch am Donnerstag, den 2. Juli im VINOE in der Piaristengasse 35.

DSC03050„Kuhu – Löwels – Mangoldhamster“ wurde vorpräsentiert. Ob die Leute so zahlreich erschienen, weil sie wussten, dass die VINOE Klimaanlage gut funktioniert? Ob sie der Taubenschuss hellhörig gemacht und angelockt hat, oder ob sie einfach neugierig auf die 52 Wolpertinger in Wort und Bild waren? Wir wissen es nicht.

DSC03063Ein rundum schönes Buch ist es jedenfalls geworden, ergänzt mit einer Tierbabygalerie, einem Register (mit weiteren 77 Wolpertingern) und einem einmaligen Wolpertingerquartett, das dann bei der nächsten, offiziellen Präsentation zu kriegen sein wird.

DSC03064Sabine Freitag hatte Samenbriefchen und Wolpertingerporträts, die nicht im Buch zu sehen sind mit und machte damit die Runde, Markus Köhle trug Wunschwolpertinger vor, davor, dazwischen, danach wurde fleißig getrunken und der Ruf nach einem literaturwissenschaftlichen Nachwort wurde ebenso laut, wie der nach einem biologischen.

Fragen blieben nicht viele offen, Flaschen blieben nicht viele voll, aber Bücher wurden viele verkauft und signiert.

DSC03037Vielen DANK Sonderzahl Verlag (Dieter, Melanie), Vielen Dank VINOE (Dieter, Susi), vielen Dank für die Fotos (Peter), vielen Dank an alle, die mit dabei waren!

DSC03014Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und Wolpertingerzusendungen. Demnächst hier der Auflösungstext des Ingwerwolfs.

 

Der Wolpertingerauflauf ist und wird Geschichte

DSC0149011.11. ist natürlich ein tolles Datum. Feenkrapfen sind natürlich eine tolle Verheißung. Finissagen müssen nicht aber können natürlich schon auch toll sein. Die Wolpertingerauflauf Finissage in der Grünen Galerie7 war natürlich so ein Fall, weil IHR wieder so zahlreich erschienen seid. TOLL – DANKE! DSC01475Dass Krapfen schon auch Muffins in allen Farben sein können, wurde vom Muffins-Back-Kollektiv Jojo-Mimi-Marga eindrücklich bewiesen. Dass frau/man dennoch eine Krapfenhymne verfassen kann, begrüßten alle. Dass Radio Orange live mitschnitt war eine Freude und hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass sich die Einleitenden (Anna Babka und Ursula Berner) gleichermaßen um Kompaktheit im Vortrag bemühten, wie die Ausführenden (Sabine Freitag und Markus Köhle). Dass es eine Überraschunggästin gab erfreute alle und überraschte selbst die Gästin. Dass diese Mieze Medusa hieß, war – was soll ich sagen – natürlich toll. DSC01507

Dass im Ausklingen des Wolpertingerauflaufabends auch die Stufe drei des Projekts – der Wolpertingernachschlag – in die Wege geleitet wurde, das freilich ist schlicht großartig. Das heißt: Geschichte wird gemacht – es geht voran!

11.11.2014 Fasching? Ja, aber nicht nur! Auch Wolpertingerauflauf-Finissage

Für all jene, die die schwer in Worte und Bilder zusammenfassbare Eröffnung des Wolpertingerauflaufs im Oktober versäumt haben, wird zur Finissage nochmal ordentlich was aufgeführt. Finissage mit Wolpertingerinnen und Feenkrapfen steht auf der Einladung. Das ist zu erwarten. Aber nich nur! Denn der Faschingsbeginn darf durchaus als Aufruf sich selbst zum Wolpertinger zu machen verstanden werden.
Also setzt euch Hörner auf, klebt euch Mähnen auf den Rücken und beschwänzt euch. Jedes Kostüm wird gewürdigt. Doris Mitterbacher zum Beispiel wird als Mieze Medusa kommen und als solche auch etwas machen – Überraschung! MarkusKöhle kommt vielleicht als Köhlegehuhn und Sabine Freitag eventuell als Freitagundnachtfalter.
Also dann – hurtig ans Werk und am Dienstag, den 11. November um 18Uhr30 in die Grüne Galerie7 in der Hermanngasse 25.
Wir freuen uns wie Gummibärchen.
m & s

Wolpertingerauflauf Vernissage Dienstag, 14. Oktber 2014

WoAufAm Anfang war die Wolpertingerschnitzeljagd, jetzt folgt der WOLPERTINGERAUFLAUF und es wird mit Sicherheit auch einen Wolpertingernachschlag geben. Denn der Wolpertinger haben wir genug. 15 neuen Mischwesen, die Markus Köhle erfunden hat, hat Sabine Freitag Gestalt in Bild- und Skulpturenform gegeben und damit wir nach dem Regen der Wolpertingerschnitzeljagd im Mai nicht in die Oktober-Traufe kommen, haben wir Herberg gesucht und gefunden.
Die GRÜNE GALERIE 7 wird von Anna Babka und Ursula Berner kuratiert, ist in der Hermanngasse 25, 1070 und lädt zur Vernissage am Dienstag, den 14. Oktober 2014 um 18Uhr30.
Es ist mit Überraschungen zu rechnen, es wird zu trinken geben, es wird was zu sehen, zu hören und anzugreifen geben. Es wird auf jeden Fall ein Fest!
Es freuen sich: Sabine Freitag & Markus Köhle
und das gehörnte Foto ist von NINA STALZER – vielen DANK!

Nach- und Vorschau

F L NEQ Wolpert 7D C. Schreibmüller (73)Jetzt im Juni ja gar nicht mehr vorstellbar. Dass es im Mai so kühl und nass war. Aber ja, am Tag der Wolpertingerschnitzeljagd herrschten Herbsttemperaturen und der Sprühregen wäre momentan angenehm, am Tag der Jagd war er eher publikumszerstreuend. Aber es gab Jägerinnen und Jäger, die kühn durch den 7. Bezirk hirschten, unseren Hinweisen folgten und die rästselhaften Mischwesen schließlich auch entdeckten. Nicht alle Skulpturen und Ansichtstafeln haben sich über den gesamten Zeitraum des Chelsea Fringe Festivals gehalten. Manche fielen der Ordnungs- und Sauberkeitswut, manche plumpem Vandalismus zum Opfer und vielleicht haben sogar kundige Sammler sich Wolpertingerschnitzeljagdtrophäen eingesackt.

Soll sein. Wir jedF L NEQ Wolpert 7D C. Schreibmüller (15)enfalls – Sabine Freitag undF L NEQ Wolpert 7D C. Schreibmüller (16) Markus Köhle – machen weiter.
Es entstehen nach wie vor neue Wolpertinger und im Oktober gibt es diese dann in der Grünen Galerie im 7. Bezirk zu sehen und hören. Näheres demnächst. Einstweilen vielen Dank fürs Dabeisein (und vielen Dank Christian Schreibmüller für die Fotos).