Sabine Freitag

Die Einhornisse lebt!

Es sei allen gedankt, die am Mittwoch, den 13. April 2016 den Weg in die sfd fanden und bei Wein, Lesungen und Wolpertingern weilten. Es waren derer viele. Die Wolpertinger übersommern in der sfd und sind dort nach wie vor zu sehen, hören, zu eWP_20160413_20_16_45_Prorleben.

Die Köhle-Klasse hat sich präsentiert und alle (v. l. n. r.: Maria, Mirjam, Johanna, Leon, Martin, Leon, Stephan und Hanna) schreiben hoffentlich fleißig weiter, auf dass man sie in Zukunft auf diversen Bühnen antreffen kann.

Ab sofort können AusstellungsbesucherInnen auch selbst Wolpertinger kreieren, diese in die Liste vor Ort eintragen und dann wird hier – auf /in diesem Blog ihr Lebenslauf entstehen.
An dieser Stelle sei nocheinmal dem gesamten Team deWP_20160413_20_28_41_Pror sfd gedankt (speziell Betreuungs-Harriet, Chef-Fritz, Technik-Didi und Haustechnik-Paul) und Fotos (Danke Mieze Medusa) dürfen natürlich auch nicht fehlen.
WP_20160413_19_57_53_ProHere we go!

WP_20160413_20_15_45_ProWP_20160413_20_28_32_ProLive sind diesmal der Reisbär und die Einhornisse entstanden. Letztere kannte Sabine Freitag noch nicht.
Nun lebt sie (die Einhornisse) ihr kurzes, beschwerliches Leben und fliegt nicht, sticht nicht, Horn zu schwer.

Der Reisbär hat sich verrollt.

Das Buch. Das ist es. Da ist es.

DSC03190Es ist eine Frühgeburt.
Es fehlt ihm aber an nichts.
Es war für den Herbst angekündigt.
Es hat sich aber nicht mehr länger zurück halten lassen.
Es ist da. Das ist es. So schaut es aus.
Gesund, bunt, bebildert.
Es hat einen Namen: Kuhu, Löwels, Mangoldhamster.
Es hat eine Nummer (ISBN 978 3 85449 439 3).
Es hat Eltern: Sonderzahl (www.sonderzahl.at).
Es ist im Buchhandel zu bestellen und für 18 Euro zu haben.
Es freuen sich: Sabine Freitag & Markus Köhle

Die Igelse, der gekürte Lieblingswolpertinger

DSC03057War man froh, bis dato noch von Gelsen verschont geblieben zu sein? Oder konnte die Igelse einfach aufgrund ihrer Eigenschaften punkten? Ein Sommertier ist die Igelse jedenfalls und hochsommerlich heiß war es auch am Donnerstag, den 2. Juli im VINOE in der Piaristengasse 35.

DSC03050„Kuhu – Löwels – Mangoldhamster“ wurde vorpräsentiert. Ob die Leute so zahlreich erschienen, weil sie wussten, dass die VINOE Klimaanlage gut funktioniert? Ob sie der Taubenschuss hellhörig gemacht und angelockt hat, oder ob sie einfach neugierig auf die 52 Wolpertinger in Wort und Bild waren? Wir wissen es nicht.

DSC03063Ein rundum schönes Buch ist es jedenfalls geworden, ergänzt mit einer Tierbabygalerie, einem Register (mit weiteren 77 Wolpertingern) und einem einmaligen Wolpertingerquartett, das dann bei der nächsten, offiziellen Präsentation zu kriegen sein wird.

DSC03064Sabine Freitag hatte Samenbriefchen und Wolpertingerporträts, die nicht im Buch zu sehen sind mit und machte damit die Runde, Markus Köhle trug Wunschwolpertinger vor, davor, dazwischen, danach wurde fleißig getrunken und der Ruf nach einem literaturwissenschaftlichen Nachwort wurde ebenso laut, wie der nach einem biologischen.

Fragen blieben nicht viele offen, Flaschen blieben nicht viele voll, aber Bücher wurden viele verkauft und signiert.

DSC03037Vielen DANK Sonderzahl Verlag (Dieter, Melanie), Vielen Dank VINOE (Dieter, Susi), vielen Dank für die Fotos (Peter), vielen Dank an alle, die mit dabei waren!

DSC03014Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und Wolpertingerzusendungen. Demnächst hier der Auflösungstext des Ingwerwolfs.

 

Der Wolpertingerauflauf ist und wird Geschichte

DSC0149011.11. ist natürlich ein tolles Datum. Feenkrapfen sind natürlich eine tolle Verheißung. Finissagen müssen nicht aber können natürlich schon auch toll sein. Die Wolpertingerauflauf Finissage in der Grünen Galerie7 war natürlich so ein Fall, weil IHR wieder so zahlreich erschienen seid. TOLL – DANKE! DSC01475Dass Krapfen schon auch Muffins in allen Farben sein können, wurde vom Muffins-Back-Kollektiv Jojo-Mimi-Marga eindrücklich bewiesen. Dass frau/man dennoch eine Krapfenhymne verfassen kann, begrüßten alle. Dass Radio Orange live mitschnitt war eine Freude und hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass sich die Einleitenden (Anna Babka und Ursula Berner) gleichermaßen um Kompaktheit im Vortrag bemühten, wie die Ausführenden (Sabine Freitag und Markus Köhle). Dass es eine Überraschunggästin gab erfreute alle und überraschte selbst die Gästin. Dass diese Mieze Medusa hieß, war – was soll ich sagen – natürlich toll. DSC01507

Dass im Ausklingen des Wolpertingerauflaufabends auch die Stufe drei des Projekts – der Wolpertingernachschlag – in die Wege geleitet wurde, das freilich ist schlicht großartig. Das heißt: Geschichte wird gemacht – es geht voran!

11.11.2014 Fasching? Ja, aber nicht nur! Auch Wolpertingerauflauf-Finissage

Für all jene, die die schwer in Worte und Bilder zusammenfassbare Eröffnung des Wolpertingerauflaufs im Oktober versäumt haben, wird zur Finissage nochmal ordentlich was aufgeführt. Finissage mit Wolpertingerinnen und Feenkrapfen steht auf der Einladung. Das ist zu erwarten. Aber nich nur! Denn der Faschingsbeginn darf durchaus als Aufruf sich selbst zum Wolpertinger zu machen verstanden werden.
Also setzt euch Hörner auf, klebt euch Mähnen auf den Rücken und beschwänzt euch. Jedes Kostüm wird gewürdigt. Doris Mitterbacher zum Beispiel wird als Mieze Medusa kommen und als solche auch etwas machen – Überraschung! MarkusKöhle kommt vielleicht als Köhlegehuhn und Sabine Freitag eventuell als Freitagundnachtfalter.
Also dann – hurtig ans Werk und am Dienstag, den 11. November um 18Uhr30 in die Grüne Galerie7 in der Hermanngasse 25.
Wir freuen uns wie Gummibärchen.
m & s

Nach- und Vorschau

F L NEQ Wolpert 7D C. Schreibmüller (73)Jetzt im Juni ja gar nicht mehr vorstellbar. Dass es im Mai so kühl und nass war. Aber ja, am Tag der Wolpertingerschnitzeljagd herrschten Herbsttemperaturen und der Sprühregen wäre momentan angenehm, am Tag der Jagd war er eher publikumszerstreuend. Aber es gab Jägerinnen und Jäger, die kühn durch den 7. Bezirk hirschten, unseren Hinweisen folgten und die rästselhaften Mischwesen schließlich auch entdeckten. Nicht alle Skulpturen und Ansichtstafeln haben sich über den gesamten Zeitraum des Chelsea Fringe Festivals gehalten. Manche fielen der Ordnungs- und Sauberkeitswut, manche plumpem Vandalismus zum Opfer und vielleicht haben sogar kundige Sammler sich Wolpertingerschnitzeljagdtrophäen eingesackt.

Soll sein. Wir jedF L NEQ Wolpert 7D C. Schreibmüller (15)enfalls – Sabine Freitag undF L NEQ Wolpert 7D C. Schreibmüller (16) Markus Köhle – machen weiter.
Es entstehen nach wie vor neue Wolpertinger und im Oktober gibt es diese dann in der Grünen Galerie im 7. Bezirk zu sehen und hören. Näheres demnächst. Einstweilen vielen Dank fürs Dabeisein (und vielen Dank Christian Schreibmüller für die Fotos).

Brasel

An dieser Stelle muss schon auch mal erwähnt werden, wie alles begann. Im Roman „Hanno brennt“ (Milena 2012)  erfindet der Held nämlich für seine Angebetete Tiere und weil diese in Basel und er selbst in Wien weilte, ruft Hanno die Brasel ins Leben. Vicky und Sonja – eingefleischte Brasel-Fans – haben mir schon vor zwei Jahren zwei Zeichnungen dazu zukommen lassen. DANKE an dieser Stelle. Gewissermaßen ein Vorläufer des Wolpertinger-Projekts von Sabine Freitag und Markus Köhle. In diesem Sinne – back to the roots!

BRASEL
brasel001Die Brasel ist eine zahnarme Nagetiergattung aus der Ordnung der Paarhufer. Die Brasel ist sehr scheu und nur in den Wintermonaten, zur Begattungszeit anzutreffen. Sie hält die warmen Monate über Sommerschlaf und ist mit einem dicken, widerstandsfähigen Wuschelfell gesegnet, in das sie sich in den Sommermonaten regelrecht einspinnt und so unter Brücken, Felsvorsprüngen jedenfalls aber in Wassernähe übersommert. Sie frisst, was ihr vor den Rüssel kommt, ist aber friedfertig. Sie erdrückt ihre Beute, umarmt sie zu Tode. Dabei ist auch ihre lange, starke Zunge von Vorteil, die sie einem Fangarm gleich steuern kann. Die Fachsprache der Ringer kennt in diesem Zusammenhang den Begriff „Braselklemme“.
Mit dem Faultier ist die Brasel nur insofern verwandt, als das Leben des Faultiers überwiegend mit dem Rücken nach unten auf Ästen hängend, jenes der Brasel hingegen vorwiegend mit dem Rücken nach oben auf Brücken stattfindet. Die Brasel kann zwar auch hängen, aber nur an Schwanz und Zunge. Das Hängen am Schwanz macht sie nach der Begattung, auf dass der Same in ihr bleibe. Das Hängen an der Zunge macht sie nach zu üppigen Mahlzeiten, auf dass die Nahrung den Magen erreiche. Die männliche Brasel heißt Brösel und ist daran zu erkennen, dass sie ein Ohr weniger hat als die Brasel. Gelingt es dem Brösel nicht, sich einmal im Jahr fortzupflanzen, so verliert er eine weitere Extremität. Beinlose Brösel begehen meist aus Schmach Selbstmord (in der Regel durch Ertrinken, bei Autobahnbrücken zunehmend auch durch Überfahrenwerden).
Nach dem Sommer wird geworfen. Danach begibt sich die Brasel gemeinsam mit dem Begatter auf Wanderschaft und macht Brücken- und Partnertausch. Sodann beginnt der ganze Kreislauf wieder von vorn.
brasel002Eine fleißige Brasel kommt mit ihrem jeweiligen Brösel ganz schön rum. Je nach Lebenswandel, Flussverlauf und Verpestungsgrad des Habitats bringt es die Brasel im Durchschnitt auf zwei bis drei Länder (freilich viele Städte) und circa 20 Lebensjahre. In Basel fühlt sich die Brasel ganz besonders wohl. Die Rheintaxi-Gesellschaft „Wasserfloh“ hat die Brasel jüngst zu ihrem Wappentier gemacht.
Junge Brasel mit Brösel an Bratkartoffeln ist in Untergrund-Feinspitzkreisen eine Spezialität offiziell aber aus Artenschutzgründen nicht erhältlich.
Die Brasel, wir mögen sie gern.

Die Köbine und der Marktag

DSC09514Nina Stalzer sei Dank
haben wir es geschafft,
ein offizielles
Wolpertingerschnitzeljagd-Team-Pressefoto
(links: Sabine Freitag; rechts: Markus Köhle;
miteinander: Köbine und Marktag oder
Sabkus und Freiköhl oder so)
zu machen und wir finden:
Es ist schön geworden.
Na, so schön wie man halt nach einem Wiener Winter ist.
Da tun Hörner schon ganz gut
und der Sonne kann man momentan sowieso keinen Vorwurf machen.
Wir hatten jedenfals Spaß!

Kuhu!

Das ist einerseits eine Begrüßung und andererseits schon der erste Wolpertinger. Mit dem Kuhu hat alles begonnen. Der Kuhu wurde im Jänner 2014 ins Leben gerufen und es wurde ihm von Markus Köhle auch gleich ein Lebenslauf angedichtet, auf das Sabine Freitag dem Kuhu äußere Gestalt verleihe.
Weder Texte noch Bilder seien hier vorerst vorgestellt. Hier sei lediglich darauf hingewiesen, dass es im Rahmen des Chelsea Fringe Festivals 2014 eine Wolpertingerschnitzeljagd geben wird. Was das sein soll, wird demnächst hier verraten. Einstweilen ein tatkräftiges Juhui!