Schule für Dichtung

Wolpertinger must go home!

Danke Schule für Dichtung für die vorübergehende Bleibe. Die Wolpertinger haben sich sehr wohl gefühlt in eurem bescheidenen Heim. Jetzt sind sie wieder zurückgekehrt ins heimatliche Nest. Und ja, sie haben sich vermehrt. Die AusstellungsbesucherInnen haben der Aufforderung folgegeleistet und ganze zehn neue Wolpertinger ins Lebens gerufen.

Wie nedsc06709hmen also in die Familie auf: Den Karnickelefant (dauernd am Rammeltröten), den Kariesel (schlechte Zähne, macht Au-A, statt I-Ah), den Flamingockel (stolz, erhaben, pink-gelb-gestreift), den Tigerpel (das hässliche Entlein unter den Raubkatzen, watschelt gut aber ist eher wenig furcheinflößend), den/die Feigepard (ist ein Zwitter und etwas jagdlahm), den Sauerhahn (der Grantler unter den Fasanfängern seiner Zunft), das Rumpelwölfchen (ist im falschen Märchen), das Käferkel (hat’s mit der schweinischen Seite Kafkas), der Ziegepard (hat einen sehr schnellen Bartwuchs) und der Pumadler.
Die beiden letzten neuen Familienmitglieder wurden sogar schon gezeichnet (Pumadler von Aris und Ziegepard – links im Bild – von Nepheli – vielen Dank!). Zunächst sei der Pumadler etwas näher vorgestellt.


dsc06708Der Pumadler ist ein Schleichflieger. Er lebt auf großem Fuß und in hohen Horsten. Seine Greifarme haben ihn reich gemacht, seine Greifbeine laufen gut. Der Pumadler hat eine enorme Flügelspannweite und breite Füße, die die Krallen den Pranken zu verdanken haben. Der Pumadler ist ein Fellfederling und ein gefürchteter Jäger. Er schießt nicht, er scheißt. Er scheißt seine Opfer im Sturzflug zu. Die Kotattacke lähmt seine Beute, dann greift er zu und bringt das Jagdgut seinem Horst. Der Pumadler mag seinen Horst und versorgt ihn reich mit kotveredelter Beute. Die dermaßen konservierten Beutetiere bleiben in ihrem Kotmantel lange frisch. Der Horst dankt ihm diese Versorgungsfürsorglichkeit mit Sicher- und Geborgenheit. In einem Pumadlerhorst herrscht nie Nahrungsmittelknappheit. Den Pumadler haben seine Schnappgrifffangarme reich gemacht, überdies haben Pumadler gute Verträge mit Sportartikelherstellern und sind beliebte Werbetestemonials. Gerüchten zufolge ist der Pumadler als neues Wappentier Österreichs im Gespräch.

 

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Die Einhornisse lebt!

Es sei allen gedankt, die am Mittwoch, den 13. April 2016 den Weg in die sfd fanden und bei Wein, Lesungen und Wolpertingern weilten. Es waren derer viele. Die Wolpertinger übersommern in der sfd und sind dort nach wie vor zu sehen, hören, zu eWP_20160413_20_16_45_Prorleben.

Die Köhle-Klasse hat sich präsentiert und alle (v. l. n. r.: Maria, Mirjam, Johanna, Leon, Martin, Leon, Stephan und Hanna) schreiben hoffentlich fleißig weiter, auf dass man sie in Zukunft auf diversen Bühnen antreffen kann.

Ab sofort können AusstellungsbesucherInnen auch selbst Wolpertinger kreieren, diese in die Liste vor Ort eintragen und dann wird hier – auf /in diesem Blog ihr Lebenslauf entstehen.
An dieser Stelle sei nocheinmal dem gesamten Team deWP_20160413_20_28_41_Pror sfd gedankt (speziell Betreuungs-Harriet, Chef-Fritz, Technik-Didi und Haustechnik-Paul) und Fotos (Danke Mieze Medusa) dürfen natürlich auch nicht fehlen.
WP_20160413_19_57_53_ProHere we go!

WP_20160413_20_15_45_ProWP_20160413_20_28_32_ProLive sind diesmal der Reisbär und die Einhornisse entstanden. Letztere kannte Sabine Freitag noch nicht.
Nun lebt sie (die Einhornisse) ihr kurzes, beschwerliches Leben und fliegt nicht, sticht nicht, Horn zu schwer.

Der Reisbär hat sich verrollt.